Kiel: TIER startet als erster E-Scooter-Anbieter - drivest.de
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Kiel: TIER startet als erster E-Scooter-Anbieter

Seit der Zulassung der E-Scooter im vergangenen Jahr hat TIER als einer der größten E-Scooter-Anbieter in Deutschland seine E-Scooter bereits in zahlreichen großen Städten an den Start gebracht. Nun folgt mit Kiel eine weitere Stadt, die künftig in den Genuss der E-Scooter kommen wird. In Kiel ist TIER dabei sogar der erste Anbieter, der die elektrischen Roller zum Leihen anbietet.

Zum Start verteilt TIER in der Stadt rund 200 E-Scooter an verschiedenen Stellen. Diese können die Nutzer dann bequem über die App entsperren und nutzen. Der Preis einer Fahrt berechnet sich dabei immer nach der Fahrtdauer. So zahlt man einen Euro für die Entsperrung des E-Scooters und danach 19 Cent pro Minute.

Wer Geld sparen möchte und dafür auch häufiger die E-Scooter nutzen möchte, kann auch zu einem der Pakete von TIER greifen. So kann man beispielsweise mit dem Day Pass für 9,99 Euro einen Tag lang so viel und so lange mit den E-Scootern von TIER fahren wie man möchte. Zudem gibt es auch noch ein Abo für 5,99 Euro im Monat, um sich die Gebühren für die Freischaltung der E-Scooter zu sparen. Dann bezahlt man bei Fahrten mit den Rollern nur noch den Minutenpreis von 19 Cent pro Minute.

Auch in Kiel können die E-Scooter von TIER dabei nicht im gesamten Stadtgebiet genutzt werden. So können diese nur innerhalb des Geschäftsgebietes genutzt werden, was die Innenstadt und einige Randgebiete umfasst. Das jeweilige Gebiet wird dabei auch in der App angezeigt. Dort sind auch die Sperrflächen zu sehen. In diesen können die E-Scooter nicht abgestellt und zurückgegeben werden. Von diesen Flächen gibt es in Kiel eine ganze Menge. Typischerweise handelt es sich dabei um Grünanlagen, Ufergebiete oder Privatgelände. Durch das Sperren dieser Gebiete erhofft man sich, dass die E-Scooter weniger im Weg stehen und nicht in Gewässer oder Gebüsche geschmissen werden.

Wie in anderen Städten auch, muss man aber auch in Kiel damit rechnen, dass die Roller nicht immer richtig abgestellt werden oder mutwillig umgestoßen oder beschädigt werden. TIER beschäftigt dafür jedoch auch in Kiel mehrere Mitarbeiter, die jeden Tag in der Stadt unterwegs sind und für volle Akkus sorgen, falsch abgestellte Roller richtig aufstellen und Roller aus Gebieten wie Parks oder Grünanlagen entfernen, die nicht für die Roller freigegeben sind.

Letztendlich kommen damit nun auch endlich die Kieler in den Genuss des neuen Fortbewegungsmittels. Wie gut das am Ende aber von den Kunden angenommen wird, bleibt abzuwarten. Nach den Erfahrungen in anderen Städten dürfte es aber durchaus wahrscheinlich sein, dass sich das Angebot durchsetzt und mit der Zeit sogar noch weiter ausgeweitet werden wird. Denn gerade für Touristen oder für das Zurücklegen von kürzeren Strecken eignen sich die E-Scooter sehr gut und werden daher oftmals auch gerne genutzt. Auch dann, wenn sie von einigen Anwohnern immer wieder kritisiert werden.

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