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Flixbus stellt Elektrobus-Verbindung wieder ein

Vor rund einem Jahr stellte Flixbus einen Elektrobus vor, der auf der Strecke zwischen Mannheim und Frankfurt am Main eingesetzt werden sollte, um noch umweltfreundlicher zu werden. Doch nach einem Jahr Betrieb soll damit nun wieder Schluss sein. So habe sich der Bus als sehr fehleranfällig erwiesen, sodass man das Pilotprojekt nun erst einmal eingestellt hat und den Bus nicht mehr regulär einsetzt.

Auf der Strecken zwischen Mannheim und Frankfurt am Main kommen nun stattdessen wieder reguläre Reisebusse zum Einsatz, die deutlich zuverlässiger im Betrieb sind und auch auf allen anderen Strecken eingesetzt werden. Flixbus hält aber dennoch weiter an seinem Ziel fest bis 2030 den Fahrbetrieb komplett klimaneutral zu gestalten.

Um dieses Ziel zu erreichen, probiert Flixbus auch andere Antriebstechnologien aus. So kündigte man auch im September an, dass man europaweit Busse mit Brennstoffzellen einsetzen will. Der Elektrobus aus dem bisherigen Pilotprojekt verfügte hingegen über eine Lithium-Eisenphosphat-Batterie und stammte vom chinesischen Hersteller BYD. Die Batterie habe aber für so viele Fehler gesorgt, dass der Bus zum Teil tagelang nicht fahren konnte und daher viele Fahrten ausfallen mussten.

Dies ist für Flixbus natürlich keine akzeptable Situation, sodass das Ende des Pilotprojektes nachvollziehbar ist. Es war jedoch das erste Pilotprojekt in Deutschland für einen Elektrobus im dauerhaften Einsatz im Fernverkehr. Seit März gibt es in Frankreich jedoch noch ein ähnliches Projekt.

Doch auch ohne Elektrobusse gehört der Fernbus zu den klimafreundlichsten Reisemitteln und ist Autos und Flugzeugen deutlich überlegen. Daher dürfte diese Entscheidung zunächst einmal viele Vorteile für die Fahrgäste haben, da die Zuverlässigkeit der Flixbus-Linie wieder steigen dürfte und weniger Fahrten ausfallen werden. Dennoch ist es aber sehr löblich, dass Flixbus weiterhin an neuen Wegen arbeitet, um den Betrieb komplett klimaneutral zu gestalten.

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