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Hamburg

HVV: Wie viele Stationen umfasst der Nahbereich?

Im Hamburger Verkehrsverbund gibt es neben dem klassischen Kurzstrecken-Ticket noch ein weiteres günstiges Ticket für kurze Strecken. Dabei handelt es sich um das Nahbereich-Ticket, das ein wenig teurer als ein Kurzstrecken-Ticket ist, aber noch immer deutlich günstiger als ein reguläres Einzelticket. Doch was ist der Unterschied zwischen dem Nahbereich und der Kurzstrecke? Und wie viele Stationen kann man mit dem Nahbereich-Ticket fahren?

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass der Nahbereich im HVV keine konkrete Anzahl von Haltestellen umfasst. Vielmehr orientiert man sich dabei an den Zahlgrenzen. Dabei darf mit einem Nahbereich-Ticket bis zur zweiten Zahlgrenze gefahren werden, während mit einem Kurzstrecken-Ticket nur bis zur ersten Zahlgrenze gefahren werden darf. Die Zahlgrenzen sind für normale Fahrgäste jedoch nicht transparent ersichtlich. Zwar gibt es vom HVV eine entsprechende Liste der Zahlgrenzen, aber diese will sich wohl kaum ein Fahrgast vor der Fahrt ansehen, um dann herauszufinden welches Ticket benötigt wird.

Daher empfiehlt es sich beim Kauf der Fahrkarte über die HVV-App, die Website, am Automaten oder direkt bei einem Busfahrer einfach sein gewünschtes Ziel anzugeben. Dann wird automatisch berechnet welches Ticket für diese Strecke benötigt wird und man muss sich keinerlei Gedanken über Zahlgrenzen machen.

Zwar kann man auch direkt den Kauf eines Nahbereich-Tickets auswählen, aber dies eignet sich dann besonders für Fahrgäste, die regelmäßig die selben Strecken fahren und bereits wissen, ob sie für diese Strecke ein Nahbereich- oder ein Kurzstrecken-Ticket benötigen.

Grundsätzlich unterteilen die Zahlgrenzen in Hamburg die einzelnen Linien in Teilstrecken. Die Einteilung ist dabei darauf ausgelegt, dass Einkaufs- und Versorgungszentren möglichst gut erreicht werden können. Daher wäre eine Einteilung nach Haltestellen, Zeit oder Kilometern meist nicht flexibel genug. Denn je nach Start kann das nächste Versorungszentrum einmal sehr nah sein oder auch weiter weg liegen. Durch die Zahlgrenzen will man aber eben einheitlichere Preise für die Fahrten erreichen.

Damit ist die Unterscheidung zwischen dem Nahbereich und der Kurzstrecke zwar eine gute Sache, um günstigere Fahrten für die Fahrgäste zu ermöglichen, aber stößt bei den Fahrgästen gleichzeitig auch immer wieder auf Fragen und führt zu Verwirrung.

Letztendlich lässt sich somit festhalten, dass man mit dem Nahbereich-Ticket grundsätzlich weiter fahren kann als mit dem Kurzstrecken-Ticket. Eine allgemeine Anzahl an Stationen für den Nahbereich gibt es dabei allerdings nicht. Vielmehr orientiert man sich dort an den Zahlgrenzen, die für normale Fahrgäste nicht wirklich ersichtlich sind. Daher empfiehlt es sich am Ende immer einfach am Automaten, in der App oder beim Fahrer im Bus sein gewünschtes Ziel anzugeben und dann berechnen zu lassen, ob dafür ein Kurzstrecken- oder ein Nahbereich-Ticket benötigt wird. So vermeidet man dann auch, dass man am Ende das falsche Ticket kauft und bei einer eventuellen Kontrolle Probleme bekommt.

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