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Hamburg

Hamburg: Östlicher Teil der U5 kann gebaut werden

Veröffentlicht am 2. Oktober 2021 | Lesedauer: 3 Minuten

Nach mehreren Jahren der Planung und Vorbereitung für den Bau einer zusätzlichen U-Bahn-Linie in Hamburg steht nun fest, dass der erste Abschnitt zwischen Bramfeld und der City Nord gebaut werden darf. Die entsprechende Planfeststellung dafür wurde nun erteilt. Nun soll es daher schnell gehen und schon im nächsten Monat die ersten Bauarbeiten beginnen. Im Jahre 2027 sollen dann die ersten Züge auf der neuen Strecke fahren.

Die knapp 5,8 Kilometer lange Tunnelstrecke soll dabei zunächst fünf Stationen erhalten. Mit den Stationen City Nord, Sengelmannstraße, Nordheimstraße, Steilshoop und Bramfeld sollen rund 100.000 Hamburger erstmals an das Schnellbahnnetz angeschlossen werden. Nach der Fertigstellung der gesamten U5 werden auf diesem ersten Abschnitt dann rund 40.000 Fahrgäste pro Tag erwartet.

In der City Nord soll nämlich noch lange nicht Schluss sein. So soll es von dort aus später weiter über Uhlenhorst, St. Georg, den Hauptbahnhof, die Universität, Hoheluft, Lokstedt und Stellingen bis nach Lurup gehen. Damit würde die neue U-Bahn-Linie auch in ihrem weiteren Verlauf wichtige Lücken schließen und neue Verbindungen schaffen. Gleichzeitig würde man dadurch die stark belasteten Metrobuslinien 5 und 6 entlasten.

Dabei soll die neue U5 die modernste U-Bahn-Linie in Deutschland werden. Denn die U-Bahnen sollen auf dieser Strecke künftig vollautomatisch und damit ohne Fahrer verkehren. Das ermöglicht einen 90-Sekunden-Takt auf der Linie, sodass alle 90 Sekunden eine U-Bahn kommt. Somit können bis zu 32.000 Personen pro Stunde und Richtung transportiert werden. Dadurch werden erstmals in Hamburg auch an den Bahnsteigen Türen gebaut, sodass die Gleise nicht von unbefugten Personen betreten werden können.

Bis dahin stehen aber eben noch eine Menge Arbeiten an. Zunächst werden im nächsten Monat nun Blindgänger im Bereich des ersten Ost-Abschnittes gesucht, Bäume gefällt und Strom- und Wasserleitungen verlegt. Im Anschluss soll sich dann eine Tunnelbohrmaschine durch den Hamburger Untergrund kämpfen. Die einzelnen Stationen sollen jedoch in einer offenen Bauweise errichtet werden, sodass dafür dann entsprechende Baugruben hergestellt werden.

Für viele Hamburger ist der nun startende Bau der neuen U5 auf jeden Fall eine gute Nachricht. Immerhin ergeben sich dadurch in Zukunft deutlich attraktivere und schnellere Verbindungen in der Stadt. Zwar wird es noch einige Jahre brauchen, um diese dann wirklich nutzen zu können, aber mit der Genehmigung des ersten Abschnittes und den ersten Arbeiten ist schon einmal ein wichtiger Schritt geschafft.

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