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Regional

Voi: Diese Städte erhalten als nächstes E-Scooter

Veröffentlicht am 14. Juli 2019 | Lesedauer: 4 Minuten

Voi ist einer der großen Anbieter, die pünktlich zur gesetzlichen Erlaubnis von E-Scootern in Deutschland seinen Dienst in mehreren großen Städten aufgenommen hat. Dazu gehören neben Hamburg, München und Berlin auch kleinere Städte wie Augsburg, Lübeck, Potsdam, Bottrop und Erfurt. Damit ist Voi einer der ersten Anbieter, der auch kleinere Städte mit E-Scootern ausstattet. Und das soll auch in naher Zukunft so weitergehen. So stehen bei Voi zahlreiche Städte auf der Liste, die ebenfalls bald mit in das Geschäftsgebiet aufgenommen und mit Rollern ausgestattet werden sollen.

Dazu sucht Voi derzeit bereits zahlreiche Mitarbeiter, die sich in den Regionen auskennen sollen und bei der Einführung des Dienstes in den jeweiligen Städten helfen sollen. Zu den Städten, die als nächstes von Voi bedient werden sollen, gehören:

  • Bielefeld
  • Bochum
  • Bonn
  • Braunschweig
  • Bremen
  • Köln
  • Dortmund
  • Dresden
  • Duisburg
  • Düsseldorf
  • Essen
  • Frankfurt
  • Freiburg
  • Gelsenkirchen
  • Hannover
  • Heidelberg
  • Karlsruhe
  • Kiel
  • Leipzig
  • Mannheim
  • Münster
  • Mönchengladbach
  • Nürnberg
  • Stuttgart
  • Wiesbaden
  • Wuppertal

Wann genau Voi in diesen Städten aber startet, ist bisher noch nicht bekannt. Das wird sicherlich auch davon abhängen, wie schnell man in den Städten entsprechende Strukturen aufbauen kann und wie die Zusammenarbeit mit den Städten ablaufen wird.

Interessant an den Plänen ist zudem, dass scheinbar zahlreiche mittelgroße Städte mit Rollern ausgestattet werden sollen. Diese Städte verfügen meist nicht über einen so gut ausgebauten Nahverkehr wie große Metropolen. Daher könnte gerade in diesen Städten ein solches E-Scooter-Angebot sehr gut angenommen werden, um die Lücken des öffentlichen Nahverkehrs zu füllen.

Im Gegensatz zu anderen E-Scooter-Anbietern geht Voi dabei in einigen Städten auch interessante Kooperationen mit regionalen Nahverkehrsanbietern ein. So arbeitet man beispielsweise in Hamburg mit der Hochbahn zusammen, die in Hamburg die U-Bahnen und Busse betreibt. Dadurch will man die eigenen E-Scooter noch besser mit anderen Angeboten verknüpfen und so die Fahrten für die Kunden optimieren. Besonders auf der letzten Meile, wo der öffentliche Personennahverkehr gerade in Randgebieten nicht immer optimal ausgebaut ist, werden die E-Scooter dabei interessant und können einige Probleme lösen.

Voi ist in Europa mit derzeit über vier Millionen Fahrten in elf verschiedenen Ländern der Marktführer. Für den deutschen Markt hat man zudem ein spezielles Modell der eigenen Roller entwickelt, das auf die strengeren deutschen Sicherheitsrichtlinien ausgelegt wurde. So kommt es mit mehr Lichtern und Reflektoren daher. Außerdem verfügt das deutsche Modell über größere Räder und zwei Bremsen.

In Deutschland liegt Voi im Vergleich zu anderen E-Scooter-Anbietern im unteren Bereich. So kostet eine Fahrt derzeit 15 Cent pro Minute und einmalig einen Euro für den Start des Verleihvorgangs. Andere Anbieter wie Lime oder Circ liegen mit 20 Cent pro Minute und dem einmaligen Euro hingegen deutlich über den Preisen von Voi. Die Registrierung bei Voi ist zudem kostenlos und man erhält bei der Anmeldung über diesen Link direkt 2,50 Euro Startguthaben, das man für seine ersten Fahrten nutzen kann.

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