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Flix: FlixMobility gibt sich einen neuen Namen

Veröffentlicht am 16. April 2022 | Lesedauer: 3 Minuten

FlixMobility, das Unternehmen hinter Flixbus und Flixtrain, ist in den letzten Jahren immer weiter gewachsen und hat das eigene Angebot immer weiter ausgebaut. Um sich nun für die Zukunft bestmöglich aufzustellen, ändert das Unternehmen nun nicht nur seine Rechtsform von einer GmbH in eine SE, sondern führt auch eine neue Dachmarke ein, unter der in Zukunft die Angebote des Unternehmens vereint werden sollen. So tritt man künftig nur noch unter dem verkürzten Namen Flix statt unter FlixMobility auf.

Auf die Angebote von Flixbus und Flixtrain hat die neue Dachmarke jedoch keinen direkten Einfluss. Durch den neuen Namen sollen jedoch die Kernwerte des Produktes und des Unternehmens stärker hervorgehoben werden. Denn Flix steht für intelligente, nachhaltige und benutzerfreundliche Mobilität, die man den Kunden auch in Zukunft in gewohnter Weise bieten möchte.

Letztendlich verändert sich für die Kunden durch den neuen Namen nicht besonders viel. Die einzelnen Angebote bleiben davon unberührt und den meisten Kunden wird diese Änderung vermutlich nicht einmal auffallen. Interessanter ist hingegen die Änderung der Rechtsform des Unternehmens. Denn schon länger steht ein Börsengang von Flix im Raum. Mit dem Übergang von einer GmbH zu einer SE wird ein erneuter Schritt gegangen, um einen solchen Börsengang zu ermöglichen. Zuvor hatte Flix bereits einige Umstrukturierungen im Management angekündigt. So holte man Christoph Debus als neuen CFO mit in den Vorstand, der zuvor bei Condor arbeitete.

Konkrete Pläne oder Ankündigungen zu einem möglichen Börsengang in naher Zukunft sind jedoch derzeit nicht bekannt. Flix selbst kommentierte entsprechende Spekulationen in der Vergangenheit auch eher zurückhaltend. Dass hinter den Kulissen jedoch daran gearbeitet wird, lässt sich wohl kaum abstreiten. Bis es aber soweit ist, kann wohl durchaus noch einige Zeit vergehen. Denn im aktuellen Umfeld mit der noch nicht ganz überstandenen Pandemie, dem Krieg in der Ukraine und wirtschaftlich turbulenten Zeiten sind die Voraussetzungen für einen Börsengang nicht unbedingt die besten. So könnte man sich bei Flix durchaus auch noch ein wenig Zeit lassen bis es dann soweit ist.

Mit dem neuen Namen, den neuen Management-Strukturen, der neuen Rechtsform und der Geschichte hat man aber auf jeden Fall schon einen Grundstein gelegt. Und mit der starken Expansion von Flixbus in den USA, dem weiteren Wachstum von Flixtrain in Europa und dem Einstieg in neue Märkte wie Kanada oder Brasilien hätte man auch eine passende Geschichte zum Börsengang zu erzählen.

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