TIER: E-Scooter erhalten wechselbare Akkus - drivest.de
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TIER: E-Scooter erhalten wechselbare Akkus

Seit einigen Monaten sind die E-Scooter verschiedener Anbieter nun auf deutschen Straßen unterwegs. Dabei werden die neuen Fahrzeuge von vielen Leuten auch kritisch gesehen. Ein großer Kritikpunkt ist dabei immer, dass die Akkus in den E-Scootern nicht gewechselt werden können, sondern nachts von Diesel-Fahrzeugen eingesammelt werden, um die E-Scooter wieder aufzuladen. Dieses Problem geht TIER nun an und stattet seine E-Scooter künftig mit wechselbaren Akkus aus.

Den Start macht dabei Paris mit knapp 200 neuen E-Scootern mit wechselbaren Akkus. Nach und nach soll jedoch die gesamte Flotte auf die neuen E-Scooter-Modelle mit wechselbaren Akkus umgestellt werden und so der Ladevorgang deutlich vereinfacht und ökologisch sinnvoller gestaltet werden.

Denn so müssen die Mitarbeiter nicht mehr die ganzen E-Scooter nachts einsammeln und am Morgen wieder zurückbringen, sondern können direkt vor Ort die Akkus tauschen und die E-Scooter sind sofort wieder einsatzbereit. Das Tauschen der Akkus soll in Zukunft dann auch nicht mehr mit Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor erfolgen, sondern mit elektrischen Lastfahrrädern und Elektrolieferwagen. So will man noch innerhalb des nächsten Jahres klimaneutral werden.

Damit kann man dann auch noch besser den Gegnern des neuen Verkehrsmittels entgegentreten, die diesen Punkt bisher immer wieder bemängelten. Und nicht nur TIER wird eine solche Lösung umsetzen, sondern auch andere Anbieter wie Voi, Circ oder Lime werden nachziehen und ihre E-Scooter-Modelle ebenfalls umrüsten, sodass auch die Fahrzeuge der anderen Anbieter in Zukunft ökologischer betrieben werden können.

Doch dies ist nicht das einzige Ziel des Unternehmens aus Berlin. So erhielt man erst vor wenigen Wochen eine neue Finanzierung in Höhe von 55 Millionen Euro von bestehenden und von neuen Investoren, die das Wachstum des Unternehmens weiter beschleunigen sollen. Denn TIER will das eigene Geschäft damit noch weiter ausbauen und weiter expandieren. Und das hat man bisher schon recht ordentlich getan. So ist man bereits in 40 Städten in 12 Ländern aktiv und konnte bereits zahlreiche Kunden für sich gewinnen.