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Flixtrain und Flixbus stellen den Betrieb vorübergehend ein

Nachdem Flixtrain bereits im Frühjahr aufgrund der Corona-Pandemie zwischenzeitlich seinen Verkehr einstellte und erst nach und nach wieder mehr Fahrten anbot, geht man nun wieder einen Schritt zurück und stellt den Betrieb ab dem kommenden Dienstag erst einmal wieder ein. Grund dafür ist die anhaltende Corona-Pandemie und die deutlich geringere Nachfrage. Und auch Flixbus stellt den Betrieb vorerst ein.

Man will jedoch noch vor Weihnachten zumindest mit den Fernbussen den Betrieb wieder aufnehmen, wenn es die aktuelle Situation erlaube. Dafür will man die weitere Entwicklung der Pandemie genau beobachten und dann entsprechend reagieren. Flixtrain soll ebenfalls sobald es möglich und sinnvoll ist wieder den Betrieb aufnehmen. Gerüchten zufolge könnte das bei den Bahn-Verbindungen aber auch erst im Februar wieder der Fall sein.

Flixtrain und Flixbus sind mit diesem Schritt allerdings auch nicht alleine. So haben in den letzten Tagen bereits BlaBlaBus und Pinkbus angekündigt, dass sie ihren Betrieb ebenfalls bis zum Frühjahr einstellen werden. Die Deutsche Bahn hingegen schließt erst einmal nur ihre Lounges, hat aber im Fernverkehr ebenfalls mit einem massiven Rückgang an Fahrgästen zu kämpfen, sodass die Züge derzeit wieder deutlich leerer unterwegs sind und nur wenig ausgelastet sind. Der Betrieb wird allerdings weiterhin aufrechterhalten.

Flixtrain hätte gerne auch weiterhin ein gewisses Grundangebot aufrechterhalten. Das sei im Gegensatz zur Deutschen Bahn allerdings aus wirtschaftlichen Gründen nicht möglich, da man keinerlei Soforthilfen wie günstigere Trassengebühren erhalte, die es in anderen Ländern zwar gäbe, aber in Deutschland von der Bundesregierung bisher nicht angestrebt worden seien. Daher prüft man auch, ob man sich künftig mit Investitionen in Flixtrain vor allem auf Märkte konzentriert, die „einem fairen Wettbewerb ausgesetzt sind“.

Letztendlich ist es für alle regelmäßigen Flixtrain- und Flixbus-Kunden, die derzeit trotz Pandemie durch Deutschland reisen möchten, zwar eine schlechte Nachricht, aber andererseits sind derzeit ohnehin nur sehr wenige Fahrgäste unterwegs und touristische Reisen im November ohnehin nicht erwünscht, sodass der Schritt durchaus nachvollziehbar ist und wohl auch nicht derart viele Kunden treffen dürfte. Denn auch im Oktober lag die Auslastung wohl nur noch bei etwa 30 Prozent.

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