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Zug

Westbahn fährt ab April bis nach München

Veröffentlicht am 16. März 2022 | Lesedauer: 3 Minuten

Bereits seit einiger Zeit plant die österreichische Westbahn eine Erweiterung des eigenen Streckennetzes bis nach München. Dazu soll die Verbindung von Wien nach Salzburg bis nach München verlängert werden. Doch zuletzt wurde der Start dieser neuen Verbindung verschoben. Ab dem 8. April soll es nun aber mit zunächst vier täglichen Verbindungen losgehen. Weitere Verbindungen sollen nach dem Ende der Bauarbeiten auf der Strecke folgen.

Die Fahrt mit der Westbahn von Salzburg nach München dauert dabei rund 90 Minuten und von Wien aus bis nach München rund vier Stunden. Bei der Buchung des Standardpreises zahlt man für eine Fahrt zwischen München und Salzburg dabei 29,90 Euro. Mit einer BahnCard erhält man das Ticket etwas günstiger und zahlt lediglich 22,90 Euro. Im Preis enthalten ist dabei bereits eine Sitzplatzreservierung. Für etwa sieben Euro mehr bekommt man zudem ein Upgrade in den Comfort-Bereich und damit mehr Beinfreiheit und Vierertische. Für etwa 20 Euro mehr gibt es sogar ein Upgrade in den First-Class-Bereich und damit extrabreite Sitze, Zeitungen und Wasser.

Mit einem Ticket der Westbahn hat man außerdem die Möglichkeit Familienmitglieder günstig mitzunehmen. So können bis zu vier Familienmitglieder unter 15 Jahren für nur einen Euro pro Fahrt und Person mitgenommen werden. Rabatte gibt es außerdem für Inhaber des österreichischen Klimatickets. Denn diese zahlen für die Verbindung von München nach Salzburg lediglich einen Festpreis von 14,90 Euro.

Zudem hat man durch die Nutzung des Relax-Check-Ins die Möglichkeit zum Sammeln von WESTpunkten. Dabei erhält man pro ausgegebenem Euro für das Ticket einen Punkt. Die Punkte können später für die Buchung von Tickets oder für den Kauf von Getränken und Snacks im Zug genutzt werden. Der Relax-Check-In selbst entspricht dem Komfort-Check-In der Deutschen Bahn, sodass man bequem selbst bestätigen kann, dass man an seinem gebuchten Platz sitzt und das Ticket daher nicht mehr kontrolliert werden muss. Das erspart nicht nur dem Zugpersonal Arbeit, sondern sorgt auch für eine entspanntere Fahrt bei den Reisenden.

Genutzt werden für die neue Verbindung die selben modernen Doppelstockzüge, die auch auf der bestehenden Strecke zwischen Wien und Salzburg bereits zum Einsatz kommen und vor einiger Zeit teilweise auch an die Deutsche Bahn verkauft wurden. Diese Züge sind hochwertig und modern ausgestattet und bieten den Reisenden eine Menge Komfort. So gibt es kostenloses WLAN, Steckdosen an allen Plätzen, kleine Cafés für die Versorgung mit Getränken und kleinen Speisen und bequeme Sitze.

Letztendlich erweitert die Westbahn damit nach längerer Planungszeit ihr Angebot und bietet damit erstmals auch in Deutschland Fahrten an. Zwischen München, Salzburg und Wien gibt es damit künftig eine weitere attraktive Alternative zu den Zügen der Deutschen Bahn und der ÖBB. Abzuwarten bleibt, wie das Angebot von den Reisenden angenommen wird.

Spannend könnte es in Zukunft durch eine Kooperation mit Flixtrain werden. Denn schon in der Vergangenheit verkaufte Flixbus Tickets für die Westbahn und bot mit seinen Fernbussen passende Anschluss-Verbindungen an. Hinzu kommt, dass Flixtrain mittlerweile auch bis nach München fährt. Denkbar wäre daher durchaus, dass in Zukunft über Flixtrain Bahn-Verbindungen von beispielsweise Berlin bis nach Wien gebucht werden könnten.

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